Eigenbluttherapie 


Mit der Eigenblut-Behandlung die Selbstheilung des Körpers fördern
Bei der Eigenblutbehandlung handelt es sich um eine unspezifische Reiztherapie. Reiztherapien dienen der Aktivierung der Selbstheilungskräfte, indem dem Körper von außen Reize zugeführt werden, die das Ziel haben, seine Selbstregulation zu stimulieren.

Bekannte Reize sind Klima- und Temperaturreize, aber auch das eigene Blut kann solch ein Reiz sein, wenn es dem Körper wieder zugeführt wird. Bei der Eigenbluttherapie wird Blut aus der Vene entnommen. Danach wird es direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder unter die Haut gespritzt. Aufbereitet bedeutet, dass es manchmal mit anderen Arzneimitteln oder Sauerstoff kombiniert und erst dann reinjiziert wird.
Der Körper nimmt diesen Reiz als fremd wahr, da sich das Blut ja normalerweise in den Blutbahnen und nicht außerhalb der Gefäße befindet. Er muss also reagieren und aktiviert dadurch die Selbstheilungskräfte.


Arten der Eigenblutbehandlung
Es gibt verschiedene Methoden der Eigenbluttherapie. Wenn unverändertes Eigenblut verwendet werden soll, wird eine geringe Menge Blut aus der Armvene entnommen. Diese wird sofort wieder in die Gesäßmuskulatur oder unter die Haut des Unterarms gespritzt. Meist fängt die Behandlung mit einer sehr kleinen Dosis Blut von etwa 0,5 bis 1 Milliliter an. Die Dosis wird dann schrittweise bis zu maximal fünf Millilitern erhöht. Manchmal wird die Wirkung der Therapie noch erhöht, indem das Eigenblut mit passenden homöopathischen Injektionslösungen kombiniert wird.


Wann ist eine Eigenblut-Behandlung sinnvoll?
 Erkrankungen der Haut (zum Beispiel Neurodermitis)
 akute Infekte (zum Beispiel Bronchitis oder Magen-
Darm-Infekte)
 allergische Erkrankungen (zum Beispiel Asthma
bronchiale oder Heuschnupfen)
chronische Entzündungen (zum Beispiel Morbus
Crohn oder Divertikulose)
allgemeine Abwehrschwäche (durch Stimulation
des Immunsystems)
 Kreislauferkrankungen (zum Beispiel
Durchblutungsstörungen)
 Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
(zum Beispiel chronische Polyarthritis)


Die Behandlung darf bei bestimmten Patienten nicht angewendet werden. Dazu gehören Personen mit Blutgerinnungsstörungen und Blutungsneigung. Auch bei der Einnahme bestimmter Medikamente darf keine Eigenbluttherapie erfolgen.

Intervall der Eigenblut-Behandlung
Die Eigenbluttherapie erfolgt in der Regel acht bis zehn Mal. Das Intervall ist dabei auch von der Krankheit abhängig. So gilt beispielsweise, dass bei akuten Krankheiten jeden Tag mit steigender Dosierung behandelt werden soll. Generell sollte das Intervall kleiner sein, je akuter die Krankheit oder Beschwerden sind.
Bei chronischen Erkrankungen sind längere Zeitintervalle mit kleiner Dosierung besser. Dabei kann am Anfang der Behandlung jeweils zweimal in der Woche eine Injektion erfolgen und später nur noch einmal in der Woche. Je chronischer die Krankheit ist, desto länger sollten die einzelnen Sitzungen auseinanderliegen.
Darüber hinaus ist es auch sinnvoll, dass bei allergischen Erkrankungen die Therapie in einer Zeit ohne Beschwerden beginnt. Bei Heuschnupfen sollte die Behandlung beispielsweise eher im Winter begonnen werden, wenn keine aktive Pollenflugzeit ist.


Gibt es Risiken und Nebenwirkungen bei der Therapie?
Viele Patienten vertragen diese Therapie ohne Nebenwirkungen. Nach der Injektion kommt es in einigen Fällen zu schlimmeren Krankheitssymptomen. Jedoch gehört dieses Phänomen zu dem Vorgang der Heilung. Weiterhin reagieren Betroffene mit Schwindel oder Abwehrreaktionen wie Fieber und Kopfschmerz. Daher erhält ein ausführliches Beratungsgespräch vor der Eigenbluttherapie eine hohe Relevanz.


Als Ihre Hausarztpraxis und Spezialist für Prävention Medizin möchten wir Ihnen eine optimale medizinische Versorgung und Vorsorge anbieten, die dabei hilft, frühzeitig gesundheitliche Störungen zu diagnostizieren und Spätfolgen abzuwenden. Dabei gehen die Möglichkeiten der modernen Medizin im Bereich der Früherkennung weit über die Regelversorgung der gesetzlichen Kassen hinaus. Wir empfehlen Ihnen ausdrücklich eine Verkürzung der gesetzlichen Check-up Intervalle. Ihre Entscheidung für eine Check-up Plus Vorsorge ist eine sinnvolle Investition in Ihre Gesundheit, die die Basis für ein selbst bestimmtes, vitales und glückliches Leben ist.

Die Kosten für eine Sitzung der klassischen Eigenbluttherapie liegen bei:
20€
(Teilerstattung von der gesetzlichen und Privaten Krankenkasse möglich, je Kasse unterschiedlich)
.





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